Positives Denken im frühen Viertelfinale



Sie sind früh dran: Westfalia Vorhelm und Westfalen Liesborn. Aber kann auch Vorteile haben, den Kreispokal früh erledigt zu haben.

Einstieg mit bösem Ende: Liesborns Jan Petermeier (l.) hat sich im letzten Spiel das Wadenbein gebrochen und fällt für Wochen aus.

Vorhelm (uwe) - Was weg ist, ist weg. Da hatte schließlich auch Westfalen Liesborn ein Einsehen. „Passte uns besser. Sonst wäre es personell angespannt gewesen“, bedankt sich Westfalia Vorhelms Trainer Manuel Wiesrecker gut gelaunt bei den Gästen, die dann schon am Mittwoch (19.30 Uhr) bei der Vorhelmer Truppe das frühe Viertelfinale im Kreispokal einläuten. 

„Klar nehmen wir das richtig ernst“, betont Liesborns Übungsleiter Elmar Kirsch, der ja mit der letzten Westfalenpokal-Erfahrung weiß, wie sehr sich Hartnäckigkeit auszahlen kann. Aber auch aus einem anderen Grund: „Außerdem könnte im Halbfinale Sünninghausen kommen“, empfindet Kirsch das nicht als übertriebenen Optimismus. „Gar nicht. Das ist positives Denken.“

Vorhelm Außenseiter, Liesborn mit Westfalenpokal-Routine

 Ist auch nicht schlimm, denn in Vorhelm kommen sie mit der Rolle des Außenseiters gut klar. „Wenn man gesehen hat, wie unglücklich die Liesborner im Westfalenpokal ausgeschieden sind, nicht schlecht. Die sind gut drauf“, lobt Wiesrecker den Gegner und bleckt dann lächelnd die Zähne. „Aber wir freuen uns aufs Duell. Schließlich spielen wir auch nicht um die Goldene Ananas.“ 

Etwas Missstimmung in die ganze Vorfreude bringt die Verletzung von Liesborns Jan Petermeier, der sich beim letzten 2:1-Sieg in Walstedde das Wadenbein gebrochen hat. „Das Spiel war nicht generell unfair. Aber es gab ein paar Einstiege, die völlig überzogen waren“, ärgert sich Elmar Kirsch, der nun einige Wochen auf seinen Innenverteidiger verzichten muss.

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