Rolle des Jägers liegt dem TUS Freckenhorst



Kurz nach dem tollen Auftritt im Westfalenpokal wartet auf den TUS Freckenhorst wieder der Liga-Alltag. Und da gilt: Verlieren verboten.

Auf ihn ist Verlass: Während um ihn herum die Mitspieler wegbrechen, bleibt Freckenhorsts Sven Höveler (links) standhaft. Foto: Wegener

Freckenhorst (mkr) - Nur drei Tage nach dem starken Pokalauftritt gegen Oberligist Eintracht Rheine (2:4) wartet in der Bezirksliga 7 bereits die nächste Aufgabe auf den TuS Freckenhorst. Am Sonntag (15 Uhr) gastiert die Reserve der Hammer Spielvereinigung am Feidiek.

Trainer Christian Franz-Pohlmann hat gehörigen Respekt vor der Oberliga-Reserve: „Trainer Robin Grosch hat eine schlagkräftige Truppe zusammengestellt, die gut in die Saison gefunden hat. Die Partie wird ganz sicher kein Selbstläufer.“

Ein Angreifer im Blickpunkt

Die Hammer Reserve katapultierte sich vor Wochenfrist mit einem 3:1 über den SC Sönnern ins Tabellenmittelfeld. Die Freckenhorster werden einen Spieler ganz besonders im Auge haben müssen: Angreifer Okan Özkara schoss Sönnern mit drei Treffern im Alleingang ab. Bislang erzielte der Angreifer fünf der sechs Saisontreffer.

„Wenn wir oben dranbleiben wollen, müssen wir gegen Hamm gewinnen. Bislang waren unsere Auftritte immer sehr gut, einzig gegen die SG Telgte haben wir uns einen Aussetzer erlaubt. Damit sind wir in die Rolle des Jägers gerutscht, die manchmal leichter auszufüllen ist als die des Gejagten“, so Franz-Pohlmann.

Lazarett ist gut gefüllt

Sorgen bereitet ihm das Personal: „Unser Lazarett ist wieder gut gefüllt. Ich weiß heute noch nicht, mit welcher Mannschaft wir auflaufen werden.“ Pierre Jöcker, Luca Wiggelinghoff, Max Schuler und Daniel Jaspert fallen sicher aus. Aus dem Pokalspiel trugen auch Rene Simon und Timo Achenbach Blessuren davon. Ihr Einsatz ist ebenso fraglich wie der von Stan Schubert, der am Donnerstag gegen Rheine schmerzlich vermisst wurde. „Der Verein kann stolz sein, wie er sich im Verbandspokal präsentiert hat. Einen Oberligisten an den Rand einer Niederlage zu bringen, das passiert einem Bezirksligisten nicht alle Tage“, so Franz-Pohlmann. Am 7. Oktober könnte der TUS wieder Aufsehen erregen: Dann kommt Westfalenligist Hiltrup im Kreispokal.

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