RW Ahlen übt gegen SpVgg Hamm für Lippstadt



Sind keine Pflichtspiele, kann  die Kür kommen. RW Ahlen nutzt das mit einem zweiten Test gegen Hamm. Allerdings ohne Torwart Velichkov.

Zurück nach Hause: Martin Velichkov hat seinen Vertrag aufgelöst.

 Ahlen (uwe) -  Wenn noch nicht alles so geschmiert läuft, wie gewünscht, helfen nur drei Dinge: üben, üben und nochmals üben. Und wenigstens da kann man RW Ahlen keinen Vorwurf machen. Rund ums spielfreie Wochenende lässt Trainer Andreas Zimmermann seine Jungs fleißig testen.

Einspielen gegen Hamm

 Denn, so drückt es Joachim Krug aus: „Seit Saisonbeginn haben wir immer elf neue Spieler eingesetzt. Wir sind 0,0 eingespielt.“ Wobei sich der Manager vor allem auf die Defensive bezieht. Nach den Roten Karten für Zuhs und den dauerhaften Verletzungen der Außenverteidiger Kahlert und Itter sind Abstimmungsprobleme und Passungenauigkeiten an der Tagesordnung. Aber – bei allem Verständnis – Krug warnt auch: „So wie wir uns darstellen, reicht das nicht. Wir müssen zurück zu den Leistungen vom Saisonbeginn.“ Auch das ein Grund, weshalb RW Ahlen Mittwoch Abend (19 Uhr) nach dem 4:3 über Türkspor Dortmund das nächste Testspiel absolviert. 

Neuer Torwart für Velichkov

Zu Gast am Wersestadion ist der Westfalenligist SpVgg Hamm, gegen den sich nicht nur die Frischlinge Davud Tuma, der ab Winter allerdings noch einmal auf einen Job in Liga Drei spekuliert, und Felix Schlüsselburg einspielen sollen, sondern auch ein neuer Torwartkandidat. Vielleicht auch etwas enttäuscht, hinter Robin Brüseke nur die Nummer zwei zu sein, verabschiedet sich Martin Velichkov zurück nach Bulgarien. Für ihn darf der Ex-Berliner Tasmane Elvin Kovac (23), derzeit vereinslos, am Mittwoch zeigen, was er kann.

Etat muss für gutes Mittelfeld reichen

 Spätestens am Freitag in Lippstadt sollte RW Ahlen wieder einen Schritt weiter sein. Der Verlierer dürfte danach vor einem Berg von Problemen stehen. „Verein und Sponsoren haben eine ganze Ecke mehr investiert als in den vorherigen Jahren“, sagt Joachim Krug und schließt daraus: „Etat und die Qualität der Spieler reichen unbedingt für einen guten Mittelfeld-Platz.“ Nur nachweisen muss Ahlen noch, dass Anspruch und Wirklichkeit bald wieder deckungsgleich sind.

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