Siege für Liesborn und SVN, Pleite für Sünninghausen



Hinter den Bezirksligisten aus Neubeckum, Liesborn und Sünninghausen liegen die ersten Testspiele. Dabei gab es Licht und Schatten.

Hat seine Treffsicherheit über den Jahreswechsel nicht verloren: Neubeckums Stürmer Davin Wöstmann. Foto: Wegener

Kreis Warendorf (hoh) - Für Bezirksliga-Schlusslicht BW Sünninghausen beginnt das neue Jahr so, wie das alte geendet ist: mit einer Niederlage. Wobei Trainer Christopher Schnepel das klare 0:4 im Test gegen den Gütersloher Bezirksligisten TuS Friedrichsdorf verschmerzen konnte.

„Es ist natürlich nicht schön, so hoch zu verlieren. Aber aufgrund der Konstellation war auch nicht viel zu erwarten.“ Damit bezieht sich Schnepel darauf, dass er einige Ausfälle zu beklagen hatte, im Tor stand mit Arne Godbersen sogar sein Co-Trainer. Und der musste schon im ersten Durchgang dreimal hinter sich greifen, der erste Test der Vorbereitung war also schon zur Pause gelaufen.

Liesborn schon torhungrig

Das konnte sich sehen lassen: Westfalen Liesborn ist am Freitagabend mit einem 5:1 im Test gegen den Lippstädter A-Ligisten TuS Ehringhausen in die Vorbereitung auf Rückserie in der Bezirksliga 7 gestartet. „Für das erste Spiel war das schon sehr ordentlich, wir waren engagiert bei der Sache“, lobte Trainer Elmar Kirsch sein Team.

Die Tore für Liesborn erzielten Niclas Schramme (15./30.), Marius Neitemeier (64./77.) sowie Simon Lütkemeier (70.). „In der zweiten Halbzeit hätten wir sogar noch das eine oder andere Tor mehr schießen müssen“, so Kirsch.

SVN: Wöstmann zweimal vom Punkt

Auch der SV Neubeckum ist gut ins neue Jahr gekommen. Das Bezirksliga-Team von Bengt und Ole Pfeiffer hat das erste Testspiel bei den Aramäern Rheda-Wiedenbrück, Elfter der Kreisliga A Gütersloh, mit 4:0 gewonnen. Dabei war die erste Halbzeit lange ausgeglichen. Zu ausgeglichen, wenn es nach Bengt Pfeiffer geht: „Der Gegner hatte für meinen Geschmack zu viele Chancen.“

Die Tore machte jedoch der SVN kurz vor der Pause. Zweimal wurde Michel Osmanovic im Strafraum gelegt, zweimal verwandelte Davin Wöstmann vom Punkt. Im zweiten Durchgang legten Wöstmann sowie Wladimir Wart zum 0:4 nach. Wart ist eigentlich Torjäger der Neubeckumer Dritten, darf sich nun aber mal oben beweisen.

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