Spannekrebs spielt gegen Aurich wie entfesselt auf 


Handball-Drittligist HLZ Ahlener SG lässt dem Ostfriesischen Handballverein Aurich beim 31:26-Sieg keine Chance.

Ahlens Kreisläufer Julian Damm erzielte drei Tore gegen den OHV Aurich. Foto: Toppmöller

Ahlen (hh) - Als Ferdi Hümmecke zwölf Sekunden vor dem Abpfiff den 31:26 (17:12)-Endstand vom Kreis erzielte, hielt es die Zuschauer in der Friedrich-Ebert-Halle schon lange nicht mehr auf ihren Sitzen. 

Demonstration der Stärke

Mit einer Demonstration der Stärke setzten sich die Drittliga-Handballer des HLZ Ahlener SG gegen den favorisierten Gast aus Aurich durch. Dem Ostfriesische Handballverein (OHV) gelang es nur in der Anfangsphase der Partie, die Mannschaft von Trainer Freddy Neuhaus vor Probleme zu stellen.

Nach sieben Minuten führten die Gäste mit 4:1. Doch davon ließen sich die Wersestädter nicht beeindrucken. Benedikt Bayer, Nico Horn und Dominik Spannekrebs glichen zum 4:4 (9.) aus. Bis zum 9:9 (19.) war es eine Spiel auf Augenhöhe, doch dann diktierte die HLZ-Sieben das Geschehen. 

Souveräne Abwehrleistung

Bis zur Pause setzten sich die Gastgeber auf 17:12 ab. Die Neuhaus-Sieben war nach der deutlichen Niederlage in Nordhemmern nicht wiederzuerkennen. Den Grundstein für den Erfolg über den OHV legten die Ahlener in  der Abwehr. 

Engagiert und lauffreudig setzten sie die Norddeutschen unter Druck und zwangen sie zu Würfen, die Sven Kroker im Ahlener Tor gleich reihenweise entschärfte.

Ahlen ist das bissigere Team

Im Angriff ließen Spannekrebs & Co. Ball und Gegner laufen, erspielten sich so beste Chancen, die sie auch konsequent nutzten. So setzte sich die HLZ-Sieben über 21:15 (39.) auf vorentscheidende 27:19 (52.) ab. 

„Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, bilanzierte der HLZ-Trainer nach dem Abpfiff. Und auch Gästetrainer Arek Blacha erkannte die souveräne Leistung der Gastgeber an. „Ahlen war das bissigere Team und hat verdient gewonnen“, sagte er.

  

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