Spitzenspiel in Liesborn, nur andersherum



Mehr Pflichtsieg war nie. In der Bezirksliga erwartet der Letzte in Liesborn den Vorletzten aus Drensteinfurt. Der Trainer bleibt locker.

Liesborns Trainer Elmar Kirsch freut sich schon auf das wichtige Spiel gegen Drensteinfurt. Die Punkte müssen unbedingt zuhause bleiben.

Liesborn (uwe) -  Eigentlich ist es das Spitzenduell des 7. Spieltages – nur irgendwie umgedreht. Aber der Umstand, dass der Letzte auf den Vorletzten trifft, macht das Heimspiel Westfalen Liesborns gegen den SV Drensteinfurt am Freitag Abend (20 Uhr) nicht weniger dramatisch.

„Ist doch spannender, als wenn der Siebte gegen den Achten spielt, oder?“, fragt Trainer Elmar Kirsch ganz unschuldig. „So ist wenigstens Zug drin.“ Das kann er laut sagen. Seine Mannschaft liegt nur einen Punkt hinter den Gästen, man muss nicht spekulieren, ob ein Sieg Pflicht ist. Natürlich ist er das. „Na ja, der Zug ist so oder so noch lange nicht abgefahren“, will der Trainer etwas den Druck herausnehmen. „Aber jetzt zu punkten, wär’ schon wichtig.“

Auch, um wieder den unteren Kellerrand zu erreichen und „Sünninghausen zu überholen“, lächelt Kirsch, der aber immer noch nicht weiß, ob er wenigstens elf, zwölf spielfähige Leute zusammenbekommt. Johannes Drees und Stefan Henke könnten es wieder versuchen, die Zweite soll die Lücken auffüllen.

 „Wir können Drensteinfurt schlagen. Es ist dunkel und das Flutlicht brennt“, sagt Kirsch und nickt: „Lust und Zuversicht überwiegen.“ Das Topspiel kann also beginnen ...

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