Testspiel: Hamm verkauft sich teuer gegen RW Ahlen



6:2 im Testspiel gewonnen. Hört sich gut an, war auch verdient. Aber der klassentiefere Gegner aus Hamm hielt gegen RW Ahlen tapfer gegen.

Nach der Pause gekommen: Dan-Emilian Neicu (l.) beackerte die linke Defensivseite im Test gegen Hamm. Ahlen war ein verdienter Sieger. Aber kein strahlender.

Ahlen (uwe) -  Ob es reicht für genügend Selbstvertrauen am Freitag in Lippstadt? Bedingt, selbst die Analyse des Trainers fiel eher zweischneidig aus. „Tore wollte ich sehen, Chancen und Engagement. Das war alles gut“, sagt Andreas Zimmermann. „Nur die erste Halbzeit hat mir nicht so gefallen.“ 

Tatsächlich war das 6:2 RW Ahlens im Test gegen den Westfalenligisten Hammer SpVgg am Dienstagabend natürlich eine souveräne Angelegenheit, was man bei zwei Klassen Unterschied auch erwarten kann. Aber dann auch nicht so deutlich, wie sich das Resultat liest. Der Regionalligist tat sich am Wersestadion ähnlich schwer wie letzte Woche schon gegen Türkspor Dortmund. 

RW Ahlen braucht einen langen Anlauf

Mit Elvin Kovac als wahrscheinlich neuem Torwart im Rücken gestartet, brauchte Ahlen lange zum warm werden. Twardzik und Kaiser hatten zusammen schon fünf Chancen. Das Tor aber machte Hamm, als Daniel über den Innenpfosten ins Netz traf (21.). Bis Gencoglu im Nachschuss das 1:1 machte, war schon über eine halbe Stunde gespielt.

Tumas Doppelschlag  bricht das Eis

 Nach der Pause und mit acht neuen Spielern brach Tuma das Eis. Mit einer wunderbaren Einzelaktion und aus der Distanz erhöhte der neue Rechtsoffensive auf 3:1, ehe auch Kaiser seinen langerwarteten ersten Treffer für Ahlen feierte. Zwar verkürzte Nemec mit direktem Freistoß auf 2:4 (72.), aber Holldack aus der zweiten Reihe und Özkara per Foulelfmeter besorgten den 6:2-Endstand, der am Ende noch wackelte. Aber Hamms Loheider zielte an den Pfosten, und RWA-Torwart Brüseke parierte gegen Breuer. Ein mögliches 4:6 hätte zwar nicht viel geändert, sich aber für den Gast besimmt besser gelesen.

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