Trainer von ASK Ahlen: „Werden immer konstanter“



ASK Ahlen ist in der Kreisliga A das Team der Stunde. Im Kurz-Interview spricht Trainer Philipp Plöger über die Gründe und Aussichten.

Erfolgstrainer: Philipp Plöger will mit ASK Ahlen in die Bezirksliga. Foto: Kreisel

„Die Glocke“: Herr Plöger, sieben Siege, nur eine Niederlage, 21 Punkte, 38 Tore – Sie müssen ein sehr zufriedener Trainer sein!?

Philipp Plöger: Kurzfristig ja, langfristig aber haben wir aber noch anderes vor. Uns absetzen, Herbstmeister werden und aufsteigen. Ich sage das auch deswegen so klar, weil ich, aber auch die Mannschaft, daran gemessen werden will, dass wir jedes Spiel gewinnen wollen. Das will schließlich jeder, oder? Ehrgeiz und Anspruch müssen hoch gehalten werden. So müssen wir jede Woche auftreten, und wir werden jede Woche konstanter.

0:1 in Oelde? „Waren nicht eingespielt“

„Die Glocke“: Zuletzt gab es ein 11:1 gegen Vorhelm. Hatten Sie Spieler für diese Offensivkraft schon oder haben Sie die erst geholt?

Plöger: Nein, wie wenig wir vorbereitet waren, hat ja das erste 0:1 gegen Oelde gezeigt. Da waren wir nicht eingespielt, und es war zum Glück unser Hallo-Wach-Effekt. Ich habe mit den Leuten gearbeitet, die da waren, und wir haben dann unsere 4-3-3-Formation erst nach dem 5:1 im Pokal gegen Walstedde gefunden. Dafür habe ich auch einen Offensiven wie Sinan Okan zum Außenverteidiger gemacht, was uns mehr Flexibilität auch in der Arbeit gegen den Ball verliehen hat. Vier bis fünf Tore pro Spiel, so was muss sich erst finden.

Fokus liegt auf dieser Saison

„Die Glocke“: Ihr Vertrag gilt bislang zwar nur per Handschlag, aber Sie wollen nach der Elite-Lizenz auch noch die A-Lizenz machen. Sind das schon Vorbereitungen auf den großen Durchmarsch mit dem ASK Ahlen?

Plöger: Darüber kann ich mir kein Urteil leisten, ich bin weder Sportlicher Leiter noch im Vorstand. Ich blicke auf diese Spielzeit, mehr will ich derzeit auch gar nicht wissen. Tatsächlich haben auch wir gerade personelle Engpässe, die wir aktuell lösen müssen. Benjamin Bünyamin Uysal ist vier Spiele gesperrt, Ahmet Aktas hat dauerhaft Achillessehnenprobleme. Bleiben plus meiner Wenigkeit noch 13, 14 Feldspieler. Und ich hab die letzten beiden Partien auch nicht gespielt. Wir wollen auch in Zukunft dahin kommen, dass wir nach 70, 80 Minuten noch eine Schippe drauflegen können. Das muss in einem erfolgreichen Team auch dann noch gehen, wenn sich der Trainer selbst mal aussortiert.

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