Corona-Inzidenz steigt in Westfalen



Die Corona-Inzidenz steigt vielerorts tendenziell wieder. Das ist nicht nur in den Kreisen Gütersloh und Warendorf zu beobachten.

Die Corona-Inzidenz steigt, wie eigentlich überall, auch in Westfalen wieder.

Kreis Gütersloh/Kreis Warendorf/Münster/Detmold (gl) - Landesweit liegt die Corona-Inzidenz am Dienstag laut Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) bei 72,9. Dieser Wert ist binnen eines Tages um 2,3 gestiegen. 

Deutlicher Anstieg im Kreis Warendorf

Schon deutlich darüber ist der Wert im Kreis Warendorf. Laut LZG liegt die Inzidenz am Dienstag bei 98,8, ein Plus von 11,9 im Vergleich zum Vortag. 

Niedriger ist die Inzidenz hingegen im Kreis Gütersloh. Dort wurde am Dienstag ein Wert 86,1 festgestellt. Damit sank die Inzidenz sogar leicht im Vergleich zum Vortag, und zwar um 3,8.

Wie es in den anderen Kreisen und Städten aussieht

Doch wie verhalten sich die Zahlen im Vergleich zu den anderen Kreisen beziehungsweise kreisfreien Städten im jeweiligen Regierungsbezirk? Auffällig ist, dass die Unterschiede innerhalb des Regierungsbezirks Münster, zu dem der Kreis Warendorf zählt, geringer sind als im Regierungsbezirk Detmold. Hier eine Übersicht:

Regierungsbezirk Detmold:

  • Stadt Bielefeld: 91,8 (-3,0 im Vergleich zum Vortag)
  • Kreis Gütersloh: 86,1 (-3,8)
  • Kreis Herford: 93,8 (+5,6)
  • Kreis Höxter: 85,9 (-2,9)
  • Kreis Lippe: 117,0 (+1,2)
  • Kreis Minden-Lübbecke: 147,0 (+11,9)
  • Kreis Paderborn: 44,4 (+7,1)

Regierungsbezirk Münster:

  • Kreis Borken: 75,3 (+5,4)
  • Stadt Bottrop: 48,6 (+23,0)
  • Kreis Coesfeld: 46,7 (+1,4)
  • Stadt Gelsenkirchen: 79,1 (+13,1)
  • Stadt Münster: 58,2 (+0,9)
  • Kreis Recklinghausen: 82,6 (+1,1)
  • Kreis Steinfurt: 65,8 (+1,6)
  • Kreis Warendorf: 98,8 (+11,9)

Sechs Prozent der Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt

Die für die Lagebewertung wichtige 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen liegt aktuell laut LZG landesweit bei 2,80. Der Anteil der Covid-19-Patienten gemessen an der Gesamtzahl der zur Verfügung stehenden Intensivbetten liegt in NRW bei 6,02 Prozent. 

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