G7-Treffen in Münster: Sicherheitszonen in der Innenstadt


Am 3. und 4. November findet das G7-Außenministertreffen in Münster statt. Die Polizei arbeitet an der Vorbereitung der Sicherheitsmaßnahmen.

Die Karte der Polizei Münster zeigt die Bereiche, die im unmittelbaren Zusammenhang mit den Veranstaltungen des G7-Gipfels stehen. Diese, wie zum Beispiel das LWL-Museum als Ort der Pressekonferenz, werden voraussichtlich von zeitweisen Sperrmaßnahmen betroffen sein. Fotos: Polizei Münster

Münster (gl) - Das nächste Treffen der G7-Außenminister findet im November in Münster statt. Die Polizei plant mit Hochdruck den Einsatz zum Gipfel. Neben dem Schutz der Veranstaltung stehen für die Polizei auch mögliche Einschränkungen und Verkehrsbehinderungen für die Münsteraner durch den Gipfel im Fokus, teilt die Behörde mit.

 „Wir können jetzt erste Einschätzungen zu notwendigen Sperrmaßnahmen im innerstädtischen Bereich geben“, sagt Münsters Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf. Fest eingerichtete Sicherheitsbereiche über den gesamten Veranstaltungszeitraum werde es, Stand jetzt, lediglich am Domplatz und rund um das Rathaus geben. 

„Beeinträchtigungen so gering wie möglich halten“

Weitere Bereiche, die im unmittelbaren Zusammenhang mit den Veranstaltungen des Gipfels stehen, wie zum Beispiel das LWL-Museum als Ort der Pressekonferenz, werden voraussichtlich von zeitweisen Sperrmaßnahmen betroffen sein (siehe Karte). „Wir wollen gerade für Menschen, die in diesem Bereich wohnen, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich halten“, machte Dorndorf deutlich. „Niemand muss seine Wohnung für den Zeitraum des Treffens verlassen.“

Während das Einkaufen an Salzstraße, Ludgeristraße, Drubbel und der Stubengasse grundsätzlich möglich sein wird, wird der Einzelhandel an Teilen des Prinzipalmarkts nach jetzigem Stand der Planungen an den beiden Einsatztagen nicht zu erreichen sein. Anwohnerinnen und Anwohner können den Sicherheitsbereich betreten. Darüber hinaus kann der Sicherheitsbereich zur Wahrnehmung unaufschiebbarer Termine oder ärztlicher Behandlungen mit amtlichem Lichtbildausweis und einer Legimitation (etwa einer Terminbestätigung) betreten werden, teilt die Polizei Münster mit.

Der Einzelhandel an Teilen des Prinzipalmarkts wird nach jetzigem Stand der Planungen an den beiden Einsatztagen nicht zu erreichen sein. Die Polizei hat am Donnerstag auch im Einzelhandel über  Sicherheitsmaßnahmen informiert.

Bei sicherheitsrelevanten Veränderungen kann es jederzeit zu Anpassungen des polizeilichen Sicherheitskonzepts kommen. „Wichtig ist uns, alle so gut wie möglich zu informieren und mit den Betroffenen individuelle und pragmatische Lösungen zu finden“, erläuterte Dorndorf.

Anwohner und Gewerbetreibende persönlich informiert 

Innerhalb der vorgesehenen Sicherheitsbereiche hat die Polizei mit Unterstützung der Stadt bereits am Donnerstag begonnen, Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gewerbetreibende persönlich auch mithilfe von Flyern über die Einschränkungen zu informieren. Darüber hinaus informiert die Polizei Münster werktags von 7 bis 16 Uhr über die Hotline 0251/2751017, über die Social-Media-Kanäle bei Facebook, Instagram und Twitter sowie jederzeit über die polizeieigene Internetseite.

Die Polizei hat mit Unterstützung der Stadt bereits begonnen, Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gewerbetreibende persönlich auch mithilfe von Flyern über die Einschränkungen zu informieren.

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