Kreis Warendorf bei Geburten auf Spitzenplatz in NRW



Erfreuliche Zahlen bei den Geburten in den Kreisen Gütersloh und Warendorf. Es wurden so viele Kinder geboren wie seit Jahren nicht mehr.

In NRW sind im vergangenen Jahr wieder so viele Kinder wie seit 1999 geboren worden. Ein Plus verzeichnen auch die heimischen Kreise. Foto: dpa

Düsseldorf/Kreis Warendorf/Kreis Gütersloh (dpa/gl) - Die Zahl der Geburten ist in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr um 3,1 Prozent im Vergleich zum Jahr 2020 und auf den höchsten Stand seit 1999 gestiegen.

Immer noch mehr Sterbefälle als Geburten

Die Zahl der Sterbefälle nahm um 2,7 Prozent zu, wie das Statistische Landesamt am Freitag mitteilte. Auf 175.400 Neugeborene kamen 220.000 Gestorbene.

Den höchsten prozentualen Geburtenanstieg gab es mit 7,6 Prozent im Kreis Euskirchen und im Kreis Warendorf, während in Remscheid der höchste Rückgang zu verzeichnen war (um 2,5 Prozent). Im Kreis Warendorf wurden insgesamt 2803 Kinder geboren (2020: 2604).

In beiden Kreisen höchste Werte seit 2011

Im Kreis Gütersloh lag die Quote ebenfalls über dem NRW-Durchschnitt. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 2021 4,8 Prozent mehr Kinder zur Welt gebracht. Insgesamt waren es 3778 (2020: 3606). In beiden Kreisen wurden seit 2011 nie mehr Kinder innerhalb eines Jahres geboren.

Den höchsten Anstieg bei den Sterbefällen ermittelten die Statistiker für den Oberbergischen Kreis (8,9 Prozent), den höchsten Rückgang für die Stadt Hagen (um 4,4 Prozent).

Im Kreis Warendorf sind 2021 mehr Menschen verstorben als im Vorjahr: 3275 (2020: 3117). Das ist ein Plus von 5,1 Prozent. Mehr Verstorbene gab es seit 2011 nicht. Im Kreis Gütersloh nahm die Zahl um 4,6 Prozent zu. Dort wurden 2021 insgesamt 4045 Verstorbene registriert, 2020 waren es 3866. Auch hier gab es seit 2011 nicht mehr Sterbefälle in einem Jahr.

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