Mehr Geld für Landestheater Detmold


Die vier NRW-Landestheater in Dinslaken, Detmold, Castrop-Rauxel und Neuss bekommen erneut mehr Geld - und zwar im Millionenbereich.

Die vier NRW-Landestheater - darunter auch das in Detmold - erhalten mehr Geld vom Land. Foto: dpa

Detmold/Kevelaer (dpa) - Die Landesförderung werde - wie bereits im Vorjahr - um weitere 1,4 Millionen Euro auf jetzt 18 Millionen Euro im Jahr aufgestockt, kündigte der nordrhein-westfälische Kultur-Staatssekretär Klaus Kaiser (CDU) am Dienstag in einer Video-Botschaft zur Spielplan-Präsentation der vier Häuser in Kevelaer am Niederrhein an.

Mehr als 1300 Vorstellungen vor der Brust

Die vier Landestheater spielen nicht nur an ihren Standorten, sondern NRW-weit in Städten und Gemeinden ohne eigene Theaterensemble. Sie treten dabei auch auf Freilichtbühnen, in Stadthallen und sogar Klassenzimmern auf.

„Wir brauchen Theater überall in unserem Land. Dazu leisten die Landestheater einen wesentlichen Beitrag“, sagte Kaiser. Mehr als 1300 Vorstellungen stünden für die Spielzeit 2022/2023 auf dem Programm der „reisenden Bühnen“, darunter mehr als die Hälfte als Gastspiele in fast 200 Kommunen des Landes, teilten die Landestheater mit.

60 Premieren

Der Spielplan ist mit mehr als 100 Produktionen, darunter fast 60 Premieren, weit gespannt. Er reicht von der „Uraufführung Grimm - Kein Märchen“ der Burghofbühne Dinslaken zum Leben der märchensammelnden Brüder Grimm bis zu einem absoluten Opern-Klassiker wie „Madame Butterfly“ von Giacomo Puccini des Landestheaters Detmold. 

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