Rodung an der A2 bei Vlotho nach Protesten gestoppt 


Nach Protesten von Umweltschützern sind bei Vlotho am Montag Rodungsarbeiten an einem Waldstück neben der Autobahn 2 gestoppt worden.

Wildschweine suchen in einem Waldstück in der Nähe der A2 bei Vlotho Schutz und gefährden den Autoverkehr. Geplante Rodungsarbeiten in dem Waldstück wurden am Montagmorgen durch etwa 20 Aktivisten verhindert.

Vlotho (dpa/be) - Am frühen Morgen hatten etwa 20 Umweltaktivisten einen Bagger während der genehmigten Baumfällung besetzt. Die Aktivisten hielten Plakate in die Höhe wie „Kein Baum ist egal“, „Rodung ohne Verstand“, „Stopp - Keine Rodung“ oder „Lebensraum für Wildschweine“. Es waren Plakate des Verbandes BUND und von Friday for Future zu sehen.

Nach Angaben der Polizei suchen in dem Waldstück Wildschweine Schutz und laufen von dort immer wieder auf die viel befahrene Autobahn 2, die Nordrhein-Westfalen über Niedersachsen mit Berlin verbindet.  

Vlothos Bürgermeister Rocco Wilken teilte auf Facebook mit, dass die Rodung vorerst gestoppt sei. Die Autobahn GmbH nehme nach einer Vermittlung durch den Landrat Jürgen Müller die Gespräche mit der unteren Naturschutzbehörde auf. Man wolle so eine einvernehmliche Lösung finden.

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