Audi A3 - Premium in der Kompaktklasse
Audi A3 Sportback

Denn es wird ihn nur noch als Sportback genannten Fünftürer und als Stufenheck-Limousine geben. Das überaus schicke Cabriolet fand sich nämlich ebenso auf der Streichliste wieder wie der Dreitürer, mit dem vor 24 Jahren die Erfolgsgeschichte begann.

Der A3 des Jahres 2020 ist mit seinen 4,34 Metern eine Handbreit länger als der Golf, gleichzeitig breiter denn je (jetzt 1,82 Meter). Auch die im Vergleich zum bisherigen Modell weit ausgestellten Kotflügel, die 19-Zoll-Räder und die eigens für den neuen Audi entwickelten 235er-Bridgestone-Reifen lassen den Ringeträger richtig „satt“ auf der Straße stehen.

Hochwertiger Innenraum
Auch im Innenraum haben sich Chefdesigner Marc Lichte und sein Team von fließenden Linien verabschiedet und stattdessen auf „Ecken und Kanten“ gesetzt. Statt der bisher üblichen runden Lüftungsgitter befinden sich jetzt eher eckige wie Satelliten links und rechts am Instrumententräger hinter dem Lenkrad. Audi hat die Anzahl der Schalter und Knöpfe auf ein Minimum reduziert, lediglich Klimaanlage und Sitzheizung werden nicht über den Touchscreen auf der Mittelkonsole bedient. Die Preisliste wird bei 27 000 Euro beginnen, das Motorenangebot (alle Euro 6d-temp) entspricht dem des Golf 8. Zunächst wird es den A3 mit dem bewährten und 150 PS starken 1,5-l-Benziner mit Zylinderabschaltung sowie mit dem 2,0-l-Diesel (116 und 150 PS) geben.

Etwas später folgen das eigentliche Einstiegsmodell, der 1,0-l-Dreizylinder-Benziner mit 110 PS sowie die neue Version des 1,5-l-Vierzylinderbenziners mit 48-Volt-Hybridtechnik. Noch in diesem Jahr soll es auch eine Plug-in-Hybrid-Variante mit 60 Kilometern rein elektrischer Reichweite geben. Ein komplett elektrischer A3 steht indes nicht auf dem Programm. Wohl aber ein S3 als (vorläufiges) sportliches Top-Modell mit dem dann 310 PS starken 2,0-l-Vierzylinder. Anfang 2021 wird der von einem 400 PS leistenden 2,5-l-Fünfzylinder angetriebene RS3 die Spitzenposition übernehmen.

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