C-Klasse bald auch als T-Modell
Bild: Mercedes
Dynamische Erscheinung: Der bei Mercedes traditionell T-Modell genannte Kombi kommt in der C-Klasse-Baureihe auf einen Verkaufsanteil von rund 60 Prozent. Die Dachlinie fällt leicht nach hinten ab, die Fensterfront wirkt schmaler als sie ist.
Bild: Mercedes

Genaue Preise will der Premium-Hersteller vier Monate vor dem Marktstart noch nicht nennen und spricht von einer „moderaten Erhöhung“, die sich dann wohl im nur dreistelligen Bereich bewegen und den Einstiegspreis „deutlich unter 40 000 Euro“ halten dürfte.

Um zehn Zentimeter hat der in Bremen produzierte Kombi im Vergleich zur abgelösten Generation zugelegt, in der Breite um vier Zentimeter, beim Radstand gleich um acht Zentimeter, was vor allem den dort bislang nicht gerade verwöhnten „Hinterbänklern“ gefallen wird. Eher bescheiden fällt die Erhöhung des Laderaumvolumens um nur 5 auf jetzt 490 Liter aus. Werden die Rücksitzlehnen umgelegt, werden es 1510 Liter (vorher 1500 Liter). Entscheidender aber ist das Plus an Variabilität.

„Unser Kombi passt sich jeder Transportaufgabe an“, erläutert Entwicklungschef Dr. Thomas Weber und nennt als Beispiel die Rückbank: „Die ist jetzt im Verhältnis 40:20:40 teilbar. Dadurch kann der Innenraum als Fünf-, Vier-, Drei- oder Zweisitzer genutzt werden.“ Bis zur B-Säule entspricht das T-Modell der für ihre Frontpartie gelobten Limousine, danach fällt die Dachpartie mit der Dachreling leicht nach hinten ab und endet in einem Dachkantenspoiler. Die Seitenfensterfront wirkt schmaler als sie ist und unterstreicht so zusätzlich die dynamische Linienführung.

Leichter ist die neue C-Klasse (cW 0,27) auch geworden und zwar um gut 65 Kilogramm, was durchaus beachtlich und unter anderem auf den sehr hohen Aluminiumanteil zurückzuführen ist. Die Verbräuche konnten auch deshalb um im Schnitt fast 20 Prozent gesenkt werden. Vierzylinderdiesel (115 bis 204 PS) und drei Vierzylinder- sowie später ein Sechszylinderbenziner (156 bis 333 PS) stehen zur Wahl. Etwas später folgt ein Plug-in-Hybrid-Modell (dessen Batterien können an der Steckdose aufgeladen werden), das einen 210 PS starken Benziner mit einem gut 70 PS starken Elektromodell kombiniert. Thomas Weber ist überzeugt: „Mit diesem Auto werden wir alle überraschen.“

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