Der XF: Sparsamer war noch kein Jaguar
An den geänderten Lufteinlässen und den J-förmigen LED-Bögen an den Scheinwerfern ist der neue Modell-Jahrgang des Jaguar XF zu erkennen.

Der drückt dann nicht nur den Verbrauch um 1,5 l/100 km auf für Jaguar bislang ungewöhnliche 5,4 l/100 km, sondern auch den Einstiegspreis. Musste bislang 49 900 Euro auf den Tisch seines Jaguar-Händlers blättern, wer einen XF sein Eigen nennen wollte, kommt jetzt mit 44 900 Euro hin. Allerdings muss er sich mit vier statt sonst sechs Zylindern und mindestens 50 PS (der 3,0-l-V6 hat 240 oder 275 PS) weniger Leistung zufriedengeben.

Der 2,2-l-Vierzylinder-Diesel bietet 190 PS und beachtliche 450 Nm, eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h und den bereits erwähnten Normverbrauch von 5,4 l/100 km (entspricht 149 g CO2/km). Erreicht wurden diese Verbrauchswerte durch den Einsatz einer neuen Achtstufen-Automatik und der serienmäßigen Start-Stopp-Automatik.

Die Achtgang-Automatik hält auch beim 3,0-l-V6-Diesel Einzug, der sich alleine dadurch in beiden Leistungsstufen mit rund zehn Prozent weniger Kraftstoff (jetzt 6,3 l/100 km) begnügen soll. Nichts geändert hat sich bei den Benzinern. Der 5,0-l-Achtzylinder leistet in der Saugerversion 385 PS, während er im mindestens 92 700 Euro teuren Spitzenmodell XFR dank Kompressor-Unterstützung 510 PS zur Verfügung stellt (in 4,9 Sekunden geht es aus dem Stand auf 100 km/h).

Die Optik wurde nur dezent überarbeitet. Der XF erhielt neue Lufteinlässe und J-förmige LED-Bögen an den Scheinwerfern, der Innenraum wurde laut Hersteller „noch einmal verfeinert“.

Ansonsten wollen die Briten die XF-Familie noch ein wenig ausbauen. Ein wie immer bei Jaguar Estate genannter Kombi ist da ebenso im Gespräch wie eine Allradvariante, bei deren Entwicklung sich Jaguar bei einem der führenden 4x4-Experten bedienen kann – der Konzernschwester Land Rover.

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