Der i30 hat noch einmal gewonnen
Die zweite Generation des Hyundai i30.

 Ein überaus faires Angebot für ein ja schon fünftüriges Kompaktklassemodell mit 99 PS und einer recht umfangreichen Basisausstattung. Denn die Klimaanlage ist genauso an Bord wie das CD-Radio-System und die elektrischen Fensterheber vorne, die Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und sechs Airbags. Der Kompakte mit koreanischem Pass stammt aus Hyundais Rüsselsheimer Forschungs- und Entwicklungszentrum und wird im tschechischen Nosovice produziert. Bei der zweiter Generation hat Hyundai gleich eine ganze Reihe von Kundenwünschen einfließen lassen. So ist die Top-Ausstattung nun auch in Kombination mit dem kleinsten Motor (dem erwähnten 1,4-l-Vierzylinder mit 99 PS) zu bekommen, außerdem wurde die Lenkung direkter. Die Basismotorisierung will allerdings oft geschaltet werden, sie lässt sich die auf dem Papier eigentlich ausreichend erscheinenden 99 PS „nicht anmerken “ – die 13,2 Sekunden für den „Sprint“ aus dem Stand auf Tempo 100 sprechen dann auch für sich. Die bessere Wahl unter den Benzinern ist auf jeden Fall der 1,6-l-Vierzylinder mit 135 PS. Der gewinnt nicht nur die Sprintwertung mit 9,9 Sekunden deutlich, sondern ist mit 5,7 statt 6,0 l/100 km sogar der sparsamere Motor. Für Dieselfreunde hält Hyundai den 1,4-l-Vierzylinder mit 90 PS sowie einen 1,6-l-Vierzylinder mit wahlweise 110 oder 128 PS bereit. Auch hier empfiehlt sich der Verzicht auf die Einstiegsvariante. Alle i30 sind serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattet. Schade, dass es ein Start-Stopp-System ausschließlich für den stärksten Diesel und erst ab dem mittleren Ausstattungsniveau Trend gibt. Als „blue 1.6 CRDi“ kommt der Neue mit nur 3,7 l/100 km aus, womit er unter der Marke von 100 g CO2/km (99 g) bleibt. Die flotte Optik geht allerdings zulasten der Übersichtlichkeit, vor allem der Blick nach seitlich hinten ist stark eingeschränkt. Der Innenraum wirkt auf den ersten Blick etwas unruhig, ist aber ordentlich verarbeitet. Die Sitze gefallen mit einer angenehm langen Oberschenkelauflage, lassen allerdings sowohl an der Sitzfläche als auch an den Rückenlehnen den gewünschten Seitenhalt vermissen.

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