Deutsche Modelle in den Hauptrollen
Bild: Jörg Staubach
Einer der Stars der Los Angeles Auto Show ist der erstmals gezeigte Porsche Panamera in der GTS-Version. Die Stuttgarter entlocken seinem 4,8-l-V8 430 PS und 520 Newtonmeter Drehmoment. Die Preisliste des Panamera GTS (0-100 km/h in 4,5 Sekunden, Spitze 288 km/h) beginnt bei 116 716 Euro.
Bild: Jörg Staubach

 Die Automobil-Messe an der amerikanischen Westküste ist allerdings eine kleine Messe, die auf der Frankfurter IAA gerade einmal zwei, der dortigen 13 Hallen füllen würde.

Umso erstaunlicher sind dann die Besucherzahlen, sollen sich doch an den zehn Publikumstagen rund eine Million Besucher um die Exponate drängeln. Für die deutschen Hersteller aber ist diese LA Auto Show auf dem besten Wege, der Detroit Motor Show im Januar den Rang abzulaufen und zur Nummer 1 unter den US-Messen zu werden.

Was nicht zuletzt an der zahlungskräftigen Kundschaft im Großraum Los Angeles liegt. Weil zum Beispiel Kalifornien für Porsche der stärkste 911-Markt der USA ist, stellten die Stuttgarter die siebte Generation der Sportwagen-Ikone ja auch in Santa Barbara vor. Sie nutzten die LA Auto Show aber auch als Schauplatz der Weltpremiere des 430 PS starken Panamera GTS (4,8 l Hubraum, 520 Nm Drehmoment). Der ab 116 716 Euro erhältliche viertürige Sportwagen soll sich in 4,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigen lassen und bis zu 288 km/h schnell werden.

Mercedes setzt ganz auf seine AMG-Sportabteilung. Da steht der neue SLK 55 (422 PS) nur wenige Meter entfernt vom C 63 AMG Black Series mit 517 PS. Für Vorfreude bei den AMG-begeisterten Amerikanern dürfte auch die Sportversion des großen SUV ML sorgen, der ML 63 AMG (525 PS, mit Performance Paket 557 PS). Auch Audi hat seine Kraftpakete wie S6, S7, S8 sowie A8 GT Spyder mitgebracht, BMW lockt mit dem X6, stellt mit den Elektrofahrzeug-Studien i3 und i8 Concept aber umweltfreundliche Lösungen vor. Den neuen 3er, der den Journalisten aus aller Welt derzeit in Barcelona präsentiert wird, werden die Münchener dem US-Publikum aber erst im Januar auf der Detroit Motor Show vorführen.

Während VW hierzulande nicht direkt zur Premium-Riege zählt, spielen die Wolfsburger in den USA „oben mit“. Jetta und Passat haben es den Amerikanern angetan. Das jetzt in Los Angeles erstmals präsentierte Coupé CC (bisher Passat CC) kam schon während der Messe überaus gut an. Wie übrigens auch die für frühestens Ende 2013 angekündigte R-Version (rund 250 PS) des neuen Beetle.

SOCIAL BOOKMARKS