Dieser VW Beetle weckt Emotionen
Recht nah dran am Original Käfer ist der neue Beetle: Im Vergleich zu seiner ersten Generation wurde er länger und breiter, vor allem aber flacher. Laut VW-Chefdesigner Klaus Bischoff damit auch „muskulöser und maskuliner“.

Zu teuer, weil teurer als der Golf, war sie auch. Jetzt wird der Beetle, der kurioserweise der Nachfolger des New Beetle ist, ab 16 950 Euro und damit rund 2000 Euro preiswerter angeboten als ein vergleichbarer Golf.

Nimmt man die durchweg positiven Reaktionen der Passanten während der Presse-Präsentation in Berlin als Gradmesser, steht dem Erfolg der zweiten Generation nichts mehr im Wege.

Das Team um VW-Chefdesigner Klaus Bischoff hat offensichtlich voll ins Schwarze getroffen. Länger und breiter haben sie den neuen Beetle gemacht, vor allem aber flacher. Die Windschutzscheibe steht jetzt steiler und weiter hinten, das ganze Auto richtig satt auf der Straße. „Muskulöser und männlicher“ nennen es die Volkswagen-Designer.

Innen eröffnet sich jetzt ein völlig neues Raumgefühl. Der weite Abstand zur Windschutzscheibe ist verschwunden, das Cockpit ist überraschend eigenständig, erinnert eher an den Käfer als an den Golf. Denn wie einst beim Vorbild fällt der Blick auf einen großen Rundtacho, auf in Wagenfarbe lackierte Seiten- und Armaturenbrettflächen. Und auf die Handschuhbox mit dem formschönen Öffner oberhalb des eigentlichen Handschuhfachs. Als „Käferfach“ bewerben die Wolfsburger die kleine Ablagemöglichkeit. Fahrer und Beifahrer sind bestens untergebracht. Probleme gibt es nur beim Anschnallen oder besser gesagt beim Versuch, an den Sicherheitsgurt zu gelangen.

Hinten sitzt man überraschend gut, weil bis knapp über 1,80 Meter Körpergröße auch noch mit ausreichender Kopffreiheit. 310 Liter passen ins Gepäckabteil, maximal 960 Liter dank umklappbarer Rücksitzbank.

Für erste Ausfahrten stand nur der 2.0 TSI zur Verfügung. Doch was heißt „nur“? Mit 200 PS ist er schließlich der stärkste und mit 225 km/h Spitze auch der schnellste Serien-„Käfer“ aller Zeiten. Mit einem Einstiegspreis von 27 100 Euro aber selbstverständlich auch der teuerste. Das Ausstattungspaket kann sich jedoch sehen lassen. 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, verchromte Auspuffendrohre, ein Heckspoiler, schwarz lackierte Seitenschutzleisten mit Chromleiste gehören genauso zum Lieferumfang wie die Sportsitze und das Armaturenbrett in Carbonoptik.

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