Jaguar XF macht Jagd auf Platzhirsche
Bild: Staubach
Jaguars XF bietet in der Sportversion (Bild) XF-S (3,0-l-V6-Kompressor) 380 PS.
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Mittlerweile gehört Jaguar/Land Rover zum indischen Tata-Konzern, bauen die Briten wieder komplett eigene Autos und sind sehr erfolgreich. Der XF tritt in Deutschland gegen härteste Konkurrenz der Platzhirsche seiner Klasse an – die E-Klasse von Mercedes, den 5er-BMW und den Audi A6. Dass ihm da nur die Außenseiterrolle bleibt, liegt auf der Hand. Jaguars neuestes Modell will in diesem Segment die sportlich gezeichnete Alternative sein, außerdem mit viel Platz in der zweiten Reihe, einem recht ansprechenden Innenraum sowie dem großen Kofferraum punkten. 4,90 Meter ist die britische Business-Limousine lang, damit ein paar Millimeter kürzer als das abgelöste Modell. Gewachsen ist hingegen der Radstand. Und das um gleich fünf Zentimeter auf jetzt 2,96 Meter. Eine erste Sitzprobe während der Messe in New York beweist: Im Jaguar gibt es mehr Beinfreiheit als bei den deutschen Mitbewerbern. Der Kofferraum bietet ein Fassungsvermögen von 560 Litern, was dem einer E-Klasse entspricht. Der XF erhielt einen 10,2 Zoll großen Touchscreen, der sich wie ein iPad bedienen lässt. Auf Wunsch und gegen Aufpreis ist anders als beim bisherigen Modell ein Laser-Head-up-Display erhältlich, das alle wichtigen Funktionen ins Blickfeld des Fahrers hinter dem Lenkrad auf die Windschutzscheibe projiziert. Außerdem werden LED-Scheinwerfer und jede Menge elektronische Assistenzsysteme angeboten. Der XF ist das meistverkaufte Jaguar-Modell. Er wurde je nach Motorisierung bis zu 190 Kilogramm leichter. Die sparsamste Version – der 2,0-l-Vierzylinderdiesel mit 163 PS – soll sich mit 3,9 l/100 km begnügen. Es ist zudem die günstigste XF-Variante (ab 41 350 Euro). Preislich und leistungsmäßig am anderen Ende der Tabelle steht die Sportversion XF-S. Deren 3,0-l-V6-Kompressorbenziner leistet 380 PS (ab 79 390 Euro).

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