Jetzt heißt er nur noch VW CC
Bild: VW
Das VW Coupé in der Mittelklasse – der viertürige CC mit eigenständiger Kühlermaske, serienmäßigen 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und Seitenschwellern. Den CC gibt es als Viersitzer oder (ohne Aufpreis) mit einer Dreiersitzbank in der zweiten Reihe.
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Denn auf seinem Hauptabsatzmarkt, den USA, wurde das Modell schon immer nur als CC verkauft.Und das (aber nicht nur dort) überaus erfolgreich. 320 000 Einheiten konnten die Wolfsburger weltweit von dem wie alle Passat-Versionen in Emden produzierten schicken Ableger seit 2008 absetzen. Rund 2000 Euro teurer als die Passat Limousine ist der neue CC – und damit eigentlich sogar das preiswertere Angebot. Denn schließlich sind beim Coupé so feine Dinge wie die Bi-Xenonscheinwerfer, die CD-Radio-Anlage, Sportsitze und das Multifunktionslenkrad ebenso serienmäßig wie die 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und die Seitenschweller.

Im Vergleich zum bisherigen Modell erhielt der CC (das steht für Comfort Coupé) eine neue und innerhalb der Passat-Familie eigenständige Frontpartie, die Motorhaube verlor die leichte Aufwölbung und wurde schärfer konturiert, während die Rückleuchten jetzt mit LED-Technik ausgestattet sind. Im Innenraum gibt es neue Bedienelemente für die Heizung und die Klimaanlage, die Luftausströmer wurden mit Chromelementen eingefasst. Dank der neuen und vor allem besseren Dämm-Materialien konnte das Geräuschniveau noch einmal gesenkt werden.

Das bewährte Fahrwerk und die direkte elektrische Servolenkung lassen den CC außerdem punkten. Das viertürige Coupé soll die Lücke zwischen dem „normalen“ Passat und dem Wolfsburger Oberklasse-Modell Phaeton schließen, was ihm selbstverständlich am ehesten in der Kombination mit dem 3,6-l-Sechszylinder gelingt. Der leistet 300 PS, bietet 350 Nm Drehmoment, eine Sprintleistung (0-100 km/h) von immerhin 5,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h.

Was auch seinen Preis hat, startet ein 3,6-l-FSI doch erst bei 43 275 Euro. Alternativen sind die Benziner mit 160 und 210 PS oder die 2.0-l-TDI mit 140 und 170 PS (s. Daten & Fakten). Den schwächeren Selbstzünder gibt es übrigens auch in einer Ausführung, die bereits die zukünftige Euro 6-Norm erfüllt.

Das Modell: Viertürige, vier- beziehungsweise fünfsitzige Limousine.
In Maßen: Länge/Breite/Höhe 4900/1860/1420 mm, Radstand 2710 mm, Kofferraumvolumen 532 l.
Die Motoren 1.8-l-TSI: 160 PS, 250 Newtonmeter bei 1500-4200/min, 0-100 km/h in 8,5 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 223 km/h, Normverbrauch 7,1 l/100 km, 165 g CO2/km, ab 31 800 Euro.
2.0-l-TSI: 210 PS, 280 Nm bei 1700-5200/min, 7,3 Sekunden, 242 km/h, 7,3 l/100 km, 171 g CO2/km, ab 34 800 Euro.
3.6-l-FSI: 300 PS, 350 Nm bei 2400-5300/min, 0-100 km/h in 5,5 Sekunden, 250 km/h (abgeregelt), 9,3 l/100 km, 215 g CO2/km, ab 43 275 Euro.
2.0-l-TDI: 140 PS, 320 Nm bei 1750-2500/min, 9,8 Sekunden, 214 km/h, 4,7 l/100 km, 125 g CO2/km, ab 32 675 Euro.
2.0-l-BlueTDI (Euro 6): 140 PS, 320 Nm bei 1750-2500/min, 9,9 Sekunden, 214 km/h, 4,9 l/100 km, 127 g CO2/km, ab 33 850 Euro.
2.0-l-TDI: 170 PS, 350 Nm bei 1750-2500/min, 8,6 Sekunden, 227 km/h, 4,9 l/100 km, 129 g CO2/km, ab 35 100 Euro.
Was ist drin? Unter anderem Klimaanlage, Sportsitze, Multifunktionslenkrad, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Bi-Xenonscheinwerfer, statisches Abbiegelicht, Radio-CD-System RCD 310, Türeinstiegsleisten in Edelstahl, Multifunktions-Lederlenkrad. -js

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