Kuga breit aufgestellt in Runde drei
Bild: Ford
Um neun Zentimeter auf jetzt 4,61 Meter Länge ist die Neuauflage des Ford Kuga gewachsen. Das Mittelklasse-SUV wirkt dynamischer und sportlicher als in der zweiten Generation.
Bild: Ford

Optisch hat der Kuga deutlich gewonnen. Er sieht sportlicher und dynamischer aus, in den höheren Ausstattungsvarianten setzen zahlreiche Chromelemente elegante Akzente an der um neun Zentimeter auf 4,61 Meter Länge gewachsenen Karosserie.

Die Anzeige des den höheren Ausstattungen vorbehaltenne, digitalen Kombiinstruments lässt sich den verschiedenen Fahrprogrammen (Normal, Eco, Sport, Rutschig und ein Offroad-Modus) anpassen.
Im Innenraum zeigt sich am ehesten die US-amerikanische Abstimmung, wurde hier doch (zu) viel Hartplastik verbaut. Der Monitor ist mit 8 Zoll Bildschirm-Diagonale eher einer der kleinen Vertreter seiner Art und wirkt in seiner Platzierung auf dem Armaturenbrett – und schon fast eher auf den Beifahrer ausgerichtet – wie nachträglich in die Planungen aufgenommen. Die Rücksitzbank ist nach vorne verschiebbar, legt man sie um, werden aus den mindestens 475 Litern maximal 1524 Liter Fassungsvermögen des Ladeabteils.

Für die erwähnten 26 300 Euro gibt es einen Kuga (1,5-l-Dreizylinderbenziner, 120 PS) mit manueller Klimaanlage, Tempomat und Infotainment-Touchscreen. Andere Dinge wie LED-Scheinwerfer, eine elektrisch betätigte Heckklappe und Wlan-Hotspot gibt es wie viele sinnvolle Sicherheitsausstattungen nur in den teureren Ausstattungsniveaus.

Außer dem Basisbenziner bietet Ford Deutschland das SUV mit einer 150-PS-Version des 1,5-l-Dreizylinderbenziners sowie mit zwei Vierzylinderdieseln (1,5 l mit 120 PS, 2,0 l mit 190 PS) an. Der schwächere Selbstzünder ist gegen Aufpreis auch mit Achtgang-Automatik zu bekommen, die beim stärkeren und zudem über Allradantrieb verfügenden Vertreter (ab 39 500 Euro) serienmäßig ist.

Elektrifizierte Varianten dürfen selbstverständlich nicht fehlen. Kuga 2,0 l EcoBlue Hybrid nennt Ford den Diesel (150 PS, 370 Nm), der von einem mit 48 Volt unterstützten Riemengenerator unterstützt wird (ab 32 600 Euro). Der E-Motor ersetzt die herkömmliche Lichtmaschine und unterstützt beim Anfahren und Beschleunigen mit zusätzlichen 16 PS und 50 Nm. Interessant ist sicherlich auch der ab 39 300 Euro erhältliche 2,5-l-Plug-in-Hybrid. Ein 152 PS starker Benziner und ein E-Motor mit 131 PS teilen sich die Arbeit. Rein elektrisch soll der Kuga 56 Kilometer weit kommen.

 

 

Daten & Fakten:

In Maßen: Länge/Breite/Höhe 4,61/1,88/1,68 m, Radstand 2,71 m, Kofferraumvolumen 475 bis 1534 l.

Schalten & walten: Benziner mit 120 und 150 PS mit Sechsgang-Schaltgetriebe, 120-PS-Diesel auch mit Automatik (2000 Euro), 190-PS-Selbstzünder nur mit Achtgang-Automatik.

Unter Strom: Ford bietet eine Hybrid- (Diesel) und eine Plug-in-Hybridversion (Benziner) an. 2,0 l EcoBlue Hybrid: 2,0-l-Vierzylinder-Turbodiesel mit 48-Volt-Unterstützung; 150 PS, 370 Nm, Elektromotor 16 PS, 50 Nm, 0-100 km/h in 9,6 Sekunden, Spitze 175 km/h, Normverbrauch 5,0 l/100 km, 132 g CO2/km, ab 32 600 Euro. 2,5 l Plug-in-Hybrid: 2,5-l-Vierzylinder-Turbobenziner mit 152 PS, Drehmoment k.A., E-Motor mit 131 PS und 50 Nm, Frontantrieb, stufenloses Automatikgetriebe, 9,2 Sekunden, 201 km/h, 56 Kilometer elektrische Reichweite, 1,4 l/100 km (auf ersten 100 Kilometern bei vollem Akku), 32 g/km, ab 39 300 Euro (beide Euro 6d-temp).

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