Mercedes-Maybach Luxus auf vier Rädern
Bild: Mercedes-Maybach
 Um 26 Zentimeter überragt der Mercedes-Maybach die Langversion der S-Klasse. Im Vergleich zu dieser wurden die hinteren Türen um sieben Zentimeter gekürzt, das Dreiecksfenster sitzt in der C-Säule.
Bild: Mercedes-Maybach

Denn die Luxus-Abteilung wurde wie die sportliche Tochter des Hauses (jetzt Mercedes-AMG) zur Sub-Marke.Mit ihren 5,50 Metern Länge überragt die Maybach-Variante die Langversion der S-Klasse um noch einmal 26 Zentimeter (Radstand 3,40 statt 3,16 Meter). Das Wachstum kommt der Beinfreiheit der Passagiere in der zweiten Reihe zugute. Diese finden Klapptische zum Arbeiten vor, können dank der Sprachverstärkung besser mit ihrem Chauffeur kommunizieren und bei Bedarf die Füße hochlegen, lassen sich die gesteppten Polster doch auch als Liegesitze nutzen.

Die hinteren Türen wurden im Vergleich zur Langversion der S-Klasse um sieben Zentimeter gekürzt, das Dreiecksfenster sitzt jetzt in der C-Säule und nicht mehr in der Tür. Die Rücksitze liegen dadurch hinter dem Türausschnitt, sodass die adeligen, prominenten oder einfach auch nur wohlhabenden Insassen auch nach dem Öffnen der Tür noch einen Moment Privatsphäre haben.

Zwei Versionen werden angeboten: Der Mercedes-Maybach S 500 und der S 600. Der S 500 wird von einem 4,7-l-Achtzylinder-Biturbobenziner angetrieben, der 455 PS Leistung zur Verfügung stellt. Die Preisliste beginnt bei 134 050 Euro. Noch einmal knapp 52 000 Euro teurer ist die Zwölfzylinder-Variante mit sechs Litern Hubraum und 530 PS (ab 187 850 Euro).

Dass Mercedes den Maybach Ende November zeitgleich auf der LA Autoshow und der Auto Guangzhou präsentierte, war kein Zufall. Denn die USA und China gelten als die Hauptabsatzmärkte, während man die Chauffeurs-Limousine hierzulande eher selten sehen dürfte. Anders als ihre eher indirekten Vorgänger Maybach 57 und 62 (Länge 5,7 und 6,2 Meter) tragen die Mercedes-Maybach übrigens nicht das Maybach-Emblem auf der Motorhaube, sondern den Mercedes-Stern.

Komplett ist die Luxus-Familie bei Mercedes übrigens noch nicht. Denn nach der S-Klasse in Normal- und Langversion, dem Coupé und den beiden Mercedes-Maybach wird es auch ein Cabriolet und eine Pullman-Version als Staatskarosse geben.

SOCIAL BOOKMARKS