Mercedes erneuert die C-Klasse rundum
Mercedes hat die C-Klasse gründlich überarbeitet. Sie erhielt unter anderem eine deutlich veränderte Frontansicht.

Facelift nennen die Marketingabteilungen der Hersteller so etwas, wobei es im Falle der C-Klasse nun wahrlich über ein Facelift, über einen rein kosmetischen Eingriff, hinausging.  Der Zeitpunkt ist gut gewählt. Nicht nur im Hinblick auf das Alter der C-Klasse, sondern auch und vor allem angesichts der Situation bei den direkten Wettbewerbern.

Erst Anfang kommenden Jahres wird der neue 3er von BMW auf den Markt kommen und auch das Facelift des Audi A4 lässt noch bis Mitte 2012 auf sich warten. Den Vorsprung will Mercedes nutzen. Die Designer spendierten dem Erfolgsmodell, das seit 2007 eine Million Käufer fand, einen noch attraktiveren Auftritt.

Die gesamte Front wurde der neuen Designsprache des Konzerns angepasst. Der mittlere Lufteinlass unterhalb des vorderen Kennzeichens öffnet sich v-förmig nach oben und bildet so optisch die tragende Einheit für die Kühlermaske.

Fester Platz für das Navi

Die seitlichen, tief angeordneten Lufteinlässe im Stoßfänger lassen das gesamte Fahrzeug optisch satter auf der Straße stehen. Gewonnen hat auch der Innenraum. Der Bildschirm des Navigationssystems hat jetzt seinen festen Platz im Armaturenbrett, wird also nicht mehr versenkt beziehungsweise ausgefahren.

Die Materialien und ihre Verarbeitung sind tadellos, die Zierteile recht elegant. Die neu gestalteten Tasten oder die jetzt oberhalb und seitlich mit Leisten in Alu-Optik eingefassten Lüftungsdüsen verstärken den hochwertigen Eindruck.

Was hat sich technisch getan? Mercedes setzt verstärkt auf den Einsatz von Aluminium (Motorhaube, vordere Kotflügel und Türen), was zu einer doch recht beachtlichen Gewichtseinsparung und zu einer entsprechend erfreulichen Verbrauchsreduzierung führte. Im Vergleich zum bisherigen Modell sollen es laut Mercedes immerhin bis zu 31 Prozent sein.

Geringer Spritverbrauch

Den Titel des Sparmeisters verdient sich dabei der C 220 CDI Blue Efficiency mit dem manuellen Sechsganggetriebe und serienmäßiger Start-Stopp-Funktion. Hier nennt der Hersteller einen Normverbrauch von 4,4 l Diesel/100 km: Das sind 0,4 l/100 km weniger als bislang und auf diesem bereits vorbildlichen Niveau fast schon eine Welt. Sicherlich auch ein Verdienst der bei allen Modellen außer den drei Allradversionen C250 CDI 4matic, C300 CDI 4matic und C 350 CDI 4matic serienmäßigen Start-Stopp-Automatik.

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