Seat Leon – der Golf des Südens
Bilder. Seat
Die spanische Alternative – der Seat Leon. Der Fünftürer hat um neun Zentimeter auf jetzt 4,37 Meter Länge zugelegt, der ST genannte Kombi auf 4,69 Meter. Der Radstand wurde fünf Zentimeter länger, die Beinfreiheit in der zweiten Reihe deutlich größer.
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Denn jetzt zum Start geht es in der Modellpalette erst mit dem 130 PS starken 1,5-l-Vierzylinderbenziner (TSI) und bei 25 030 Euro los. Die 1,0-l-Dreizylinderbenziner mit 90 und 110 PS folgen später. Das Motorenangebot ist äußerst umfangreich und sehr breit aufgestellt. Schließlich wird es Benziner von 1,0 bis 2,0 Litern Hubraum sowie mit den erwähnten 90 und bis zu 190 PS geben. Außerdem 2,0-l-Vierzylinderdiesel mit 115 und 150 PS, eine 136 PS starke Erdgasversion (CNG) sowie zwei Hybridvarianten.

Der 1.5 eTSI ist ein Mildhybrid mit 48-Volt-Bordnetz und elektrischem Starter-Generator. Auch die Plug-in-Hybridtechnologie hält erstmals Einzug unter die Haube des Leon. Ein 1,4-l-TSI und ein Elektromotor kommen auf eine Systemleistung von 204 PS. Der 13-kWh-Akku liefert Strom für rund 60 Kilometer rein elektrisches Fahren – interessant für alle Dienstwagennutzer, die bei diesem Leon nur 0,5 statt 1 Prozent des Bruttolistenpreises als Geldwerten Vorteil versteuern müssen. Und für Privatfahrer, weil es für den Plug-in-Hybrid-Spanier die volle Umweltprämie gibt.

Digitales-Cockpit, großer Touchscreen oberhalb der Mittelkonsole, Mini-Automatikwählhebel.
Der Bestseller im Seat-Programm hat beim Generationswechsel um neun Zentimeter auf jetzt 4,37 Meter Länge zugelegt, der ST genannte und stets 1000 Euro teurere Kombi auf 4,69 Meter. Dank des jetzt fünf Zentimeter längeren Radstandes (2,69 Meter) dürfen sich die Passagiere in der zweiten Reihe über deutlich mehr Kniefreiheit freuen. Auch das Kofferraumvolumen des Kombis wurde mit mindestens 620 statt 587 Liter größer. Gewonnen hat auch der Innenraum.

Durch die Öffnung des Lenkrads (anders als beim Skoda Octavia hat es weiterhin drei statt nur zwei Speichen) blickt der Fahrer auf das „Virtual Cockpit“, ein rein digitales und nach Wunsch konfigurierbares Display. Oberhalb der Mittelkonsole befindet sich der 8,25-Zoll-Touchscreen des Media- und Navigationssystems, Sensorfelder haben die bislang eingesetzten Taster und Knöpfe ersetzt. Schöner Hingucker: der kleine Wählhebel der Modelle mit DSG (Automatik).

 

 

DATEN & FAKTEN:

In Maßen:

Leon Limousine Länge/Breite/Höhe 4,37/1,80/1,46 m, Radstand 2,87 m, Kofferraumvolumen 380 l. Kombi ST 4,62/1,80/1,45 m, Radstand 2,87 m, Kofferraumvolumen 620 l.

Motorenangebot: Zum Start mit zwei 1,5-l-Benzinern (130 und 150 PS), Mildhybrid-Benziner (1,5 eTSI, 150 PS) und 150 PS starkem 2.0-l-Diesel. Später folgen 1,0-l-Dreizylinderbenziner mit 90 und 110 PS, 2,0-l-Turbobenziner mit 190 PS, 2,0-l-Diesel mit 115 PS. Die sportliche Seat-Tochter Cupra wird den 2,0-l-TSI mit 245 PS und einen Plug-in-Hybriden mit 310 PS bringen.

Was wird geboten? Ausstattungspaket „Xcellence“ (ab 26 490 Euro, 130 PS) unter anderem mit 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, LED-Scheinwerfern, Virtual Cockpit, Drei-Zonen-Climatronic, Media System mit 8,26-Zoll-Touchscreen, Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit City-Notbremssystem.

Erstmals auch Plug-in-Hybrid: Die Spanier kombinieren einen 1,4-l-TSI (Benziner) mit einer E-Maschine (Systemleistung 204 PS). Der 13-kWh-Akku ermöglicht 60 Kilometer rein elektrische Fahrt.

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