Targa - die eleganteste Art 911 zu fahren
Foto: Porsche
Erfolgstyp: Der Targa soll innerhalb der Baureihe einen Verkaufsanteil von 25 Prozent erreichen. Die neue Generation hat auffälligere Radhäuser und laut Porsche „eine Fronthaube mit eingeprägter Vertiefung, die das Design der ersten 911-Generationen aufnimmt“.
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Die auch in der neuen Generation auf 25 Prozent Verkaufsanteil innerhalb der Baureihe kommen soll. Damit liegt der ab August erhältliche Targa auf dem Niveau des Cabrios, preislich sogar über dessen. Denn den Targa gibt es ausschließlich mit Allradantrieb und zunächst als Targa 4 (die 4 steht bei Porsche für Allradtechnik) und als Targa 4S, was die Preisliste erst bei 128 486 beziehungsweise 143 956 Euro beginnen lässt.

Beide sind serienmäßig mit dem achtstufigen Automatikgetriebe PDK (Porsche Doppelkupplungsgetriebe) ausgestattet. Der 4S ist „ohne Aufpreis“ (eigentlich müsste er ohne PDK rund 3000 Euro günstiger sein) auch mit einem Siebengang-Schaltgetriebe zu bekommen. Allerdings ist dann das 2380 Euro kostende Sport-Chrono-Paket, das unter anderem die Sprintwerte noch einmal deutlich verbessert, bereits im Preis enthalten.

Die zum Start erhältlichen Modelle Targa 4 und Targa 4S werden beide von dem 3,0-l-Bi-Turbo-Sechszylinderboxer angetrieben, der jetzt 385 beziehungsweise 450 PS (15 und 30 PS mehr als in der bisherigen Generation) und 450 sowie 530 (statt 500) Nm Drehmoment zur Verfügung stellt. In höchstens 4,4 und bestenfalls 3,6 Sekunden (4S mit PDK und Sport-Chrono-Paket) geht es aus dem Stand auf Tempo 100, anschließend auf bis zu 289 beziehungsweise 304 km/h.

Hingucker: Senkrechtes Bremslicht, durchgehendes Leuchtenband über dem Porsche-Schriftzug.
Nur 19 Sekunden dauert jeweils das spektakuläre Öffnen und Schließen des Daches. Die komplette Heckglasscheibe klappt und schiebt sich beim Öffnen nach hinten, so dass sich das Dachmittelteil unter ihr zusammenlegen kann. Die Heck- und Seitenansicht sind die Schokoladenseiten des Targa, der für viele der attraktivste, weil auch der eleganteste Vertreter der Baureihe ist.

Der Targa der achten 911-Auflage erhielt deutlich betontere Radhäuser (19- bis 21 Zoll-Räder) und eine Fronthaube, die laut Porsche mit der eingeprägten Vertiefung das Design der ersten Generationen aufnimmt. Der variabel ausfahrbare Heckspoiler wurde breiter, das durchgehende Leuchtenband über dem Porsche-Schriftzug und die beiden senkrecht stehenden Bremslichter prägen die Rückansicht der Karosserie, die übrigens bis auf Bug- und Heckteil komplett aus Aluminium besteht.

 

Daten & Fakten

Das Modell: Nach Coupé und Cabrio dritte Karosserievariante der achten 911-Generation.

In Maßen: Länge/Breite/Höhe 4,51/1,85/1,29 m, Radstand 2,45 m,

Die Motoren: Der 3,0-l-Sechszylinderboxer im Targa 4 leistet jetzt 385 PS (+ 15 PS, 0-100 km/h in 4,4 Sekunden, Spitze 289 km/h, ab 128.486 Euro), im Targa 4S 430 PS (vorher 400, 0-100 km/h in 3,8 Sekunden, Spitze 304 km/h, ab 143.956 Euro).

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