Toyota Yaris: So macht der Kleine mehr her
Bild: Toyota
„X-Design“ nennt Toyota die neue Optik des Frontgrills. Erstes Modell der Japaner mit dem anderen Kühlergrill war der vor wenigen Wochen vorgestellte Aygo.
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Der bislang eher nüchterne Auftritt ist einem doch weitaus flotteren gewichen. Was alleine schon an der jetzt sehr markanten Front mit dem neuen Kühlergrill liegt. Toyota spricht vom „X-Design“, einem halt X-förmigen Grill, der je nach Motorisierung und Ausstattungslinie entweder in Chrom- oder in Klavierlackoptik ausgeführt ist. Neue Felgen, gegen Aufpreis auch zweifarbig, „peppen“ ein wenig die Seitenansicht auf, ein neuer Stoßfänger mit integriertem Diffusor betont hinten die

Hartplastik weicht Soft-Touch-Materialien.
Breite des Fahrzeugs. Allerdings zeigten sich die Designer bei der Gestaltung des Hecks weniger mutig als bei der Frontpartie.

Innenraum hat deutlich gewonnen

Im durchaus geschmackvoll gestalteten Innenraum sind die vielen Hartplastikflächen weitaus schöneren und weicheren „Soft-Touch“-Materialien gewichen. Das hebt den Qualitätseindruck nicht unerheblich. Genau wie die Überarbeitungen am Fahrwerk und das gesenkte Innenraum-Geräuschniveau den Fahrkomfort. Die meisten Kunden werden sich für die mittlere Ausstattungsstufe Comfort (ab 14 990 Euro) entscheiden, die dann das moderne Multimedia-System Toyota Touch mit 6,1-Zoll-Touchscreen als Schaltzentrale nutzt. Das System beinhaltet unter anderem Bluetooth, die Rückfahrkamera, externe Audioeingänge und lässt sich hervorragend mit dem Smartphone verbinden.

Über 40 Prozent Hybridanteil

Dass im vergangenen Jahr rund 40 Prozent aller Yaris mit dem Hybridantrieb aus Vierzylinderbenziner und Elektromotor bestellt worden sind, überrascht zumindest auf den ersten Blick.

In der Wochenendausgabe vom 2./3.  August lesen Sie außerdem Beiträge

  • zum neuen Peugeot 108
  • zum vergünstigten Porsche S E-Hybrid
  • zu den Volvo 4-Zylindermotoren
Aber gerade ein von vielen überwiegend im Stadtverkehr eingesetzter Kleinwagen wie der Yaris kann die Vorteile dieser wegweisenden Technik dort selbstverständlich am ehesten ausspielen. Toyota erwartet nach der Überarbeitung einen Anteil der Hybridversion (ab 17.300 Euro) von 48 Prozent. Der 1,5-l-Vierzylinder und der E-Motor kommen zusammen auf 100 PS und einen noch einmal gesunkenen Normverbrauch (3,3 l/100 km, 75 g CO2/km). Das stufenlose Getriebe zeigt bei Überhol- und Beschleunigungsmanövern seine Nachteile, wirkt doch dann alles sehr zäh. Drei Alternativen stehen zur Wahl. Der 1,0-l-Dreizylinderbenziner mit 69 PS (ab 11.990 Euro), der 99 PS starke 1,33-l-Vierzylinderbenziner (ab 15.990 Euro) sowie der 1,4-l-Vierzylinderdiesel mit 90 PS (ab 15.940 Euro).

Daten & Fakten

Das Modell: Kleinwagen mit drei oder fünf Türen.

In Maßen: L/B/H 3,95/1,70/1,51 m, Radstand 2,51 m, Kofferraumvolumen 286-768 l.

Die Motoren: Benziner: 1.0 VVT-i: 1,0-l-Dreizylinder, 69 PS, 95 Nm, 0-100 km/h in 15,3 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 155 km/h, Normverbrauch 4,1 l/100 km, CO2-Ausstoß 95 g/km, ab 11.990 Euro.

Die Motoren: Benziner: 1.0 VVT-i: 1,0-l-Dreizylinder, 69 PS, 95 Nm, 0-100 km/h in 15,3 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 155 km/h, Normverbrauch 4,1 l/100 km, CO2-Ausstoß 95 g/km, ab 11.990 Euro. 1.33 Dual VVT-i:  1,3-l-Vierzylinder, 99 PS, 125 Nm, 11,7 Sekunden, 175 km/h, 4,8 l/100 km, 109 g/km, ab 15.990 Euro. 1.5 VVT-i Hybrid: 1,5-l-Vierzylinderbenziner + Elektromotor, Systemleistung 100 PS, 111 Nm, 11,8 Sekunden, 165 km/h, 3,3 l/100 km, 75 g/km, ab 17.300 Euro Diesel: 1.4 D-4D: 1,4-l-Vierzylinder, 90 PS, 205 Nm, 10,8 Sekunden, 175 km/h, 3,8 l/100 km, 99 g/km, ab 15.940 Euro

Schalten & walten:  Alle mit Sechsgang-Schaltgetriebe

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